Schonende Brust-OP in 30 Minuten

Minimal-invasive Brustvergrößerung mit der Preservé-Technik

Bei einer Brustvergrößerung mit der Preservé-Technik lassen sich Implantate durch eine minimale Inzision einsetzen.

Prof. Dr. Mehmet Atila

Interview mit Prof. CH Dr. med. Mehmet Atila, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und Direktor der Medical Inn-Klinik in Düsseldorf zur Preservé-Technik

Immer mehr Frauen wünschen sich eine harmonisch geformte Brust – sei es nach Schwangerschaft, Gewichtsveränderung oder aus persönlichen Gründen. Mit der Preservé-Technik bietet Prof. CH Dr. med. Mehmet Atila von der Medical Inn Klinik in Düsseldorf eine minimalinvasive Methode, die in nur 30 Minuten durchgeführt wird, das Gewebe schont und natürliche Ergebnisse ermöglicht.

myBody: Herr Prof. Dr. Atila, immer mehr Frauen wünschen sich heutzutage eine Brustoperation. Was sind die häufigsten Beweggründe, die Patientinnen dazu führen?

Prof. Dr. Atila: Viele Frauen wünschen sich nichts sehnlicher, als sich mit einem selbstbewussten Gefühl und voller Stolz im Spiegel anzusehen. Sie wollen eine wohlgeformte und straffe Brust, die auch für weibliches Selbstwertgefühl und Sinnlichkeit steht. Doch Form und Größe der weiblichen Brust sind genetisch festgelegt und können sehr unterschiedlich sein. Zudem verändern Gewichtsabnahmen oder Schwangerschaften die Oberweite mitunter, sodass viele Frauen sich unwohl in ihrem Körper fühlen, weil ihre Oberweite nicht so aussieht, wie sie wollen. Dies sind die häufigsten Gründe, warum Frauen zu uns kommen und sich für eine Brustvergrößerung entscheiden.

myBody: Die Preservé-Technik wird als schonende, minimalinvasive Methode beschrieben. Können Sie uns erklären, wie genau der Eingriff abläuft und was ihn von herkömmlichen Brustvergrößerungen unterscheidet?

Prof. Dr. Atila: Bei einer Brustvergrößerung mit der Preservé-Technik lassen sich Implantate durch eine minimale Inzision einsetzen. Mithilfe eines Ballons wird das Brustgewebe schonend gedehnt. Anschließend kann die Implantattasche präpariert werden. Über ein spezielles Tool und eine No-Touch-Technik lässt sich schließlich ein ergonomisches und sehr natürliches Implantat einsetzen. Mit der Methode können im Gegensatz zur herkömmlichen Brustvergrößerung zwar nur bis zu zwei Körbchengrößen mehr verwirklicht werden, allerdings wird der Eingriff ambulant durchgeführt, die Patientinnen können nach dem 30-minütigen Eingriff direkt wieder nach Hause. Außerdem handelt es sich bei Preservé um eine weniger invasive Methode, bei der gewebeerhaltende Maßnahmen zum Einsatz kommen. So lässt sich die Brust neu formen und gleichzeitig ihre ursprüngliche Struktur und Funktion bewahren.

myBody: Sie betonen, dass bei Preservé gewebeerhaltende Maßnahmen eingesetzt werden. Welche Vorteile hat das für die Patientinnen in Bezug auf Heilung, Schmerz und langfristige Brustgesundheit?

Prof. Dr. Atila: Der minimale Schnitt, der Einsatz der Preservé-eigenen Instrumente sowie die No-Touch-Technik minimieren die Schädigung der natürlichen Bruststrukturen von Frauen. Das natürliche Gewebe wird nicht verletzt und so gedehnt, dass es sich im Anschluss um das Implantat schmiegt. Das sorgt für kleinere Narben, minimiert das Trauma und erhält das strukturelle Stützsystem der Brust – was in der Regel zu einer geringeren Entzündungsreaktion und einer schnelleren Erholung nach dem Eingriff führt.

myBody: Welche Rolle spielen die Ergonomix2-Implantate bei diesem Verfahren und warum wirken sie besonders natürlich – sowohl optisch als auch haptisch?

Prof. Dr. Atila: Durch die Kombination der SmoothSilk-Ergonomix2-Implantate mit der speziellen Preservé-Technik profitieren Patientinnen von besonders natürlich aussehenden und wirkenden Ergebnissen. Das Ergonomix2 ist ein besonders weiches und fortschrittlich glattes Silikonimplantat. Es ähnelt dem natürlichen Brustgewebe in Bezug auf Aussehen und Gefühl und ermöglicht so eine bessere Ergonomie und Haptik. Im Vergleich zu anderen Brustimplantaten spüren Frauen diese Innovation. Außerdem besteht es aus kohäsivem Silikon-Gel mit neuester Sicherheitstechnologie. Seine verbesserten mechanischen Eigenschaften kommen durch die Innovationen Motiva SuperSilicones, TrueMonobloc+ und BluSeal+ sowie durch die charakteristischen Sicherheitsmerkmale von Motiva zustande: SmoothSilk/SilkSurface, ProgressiveGel Ultima und das Qid-Lesegerät mit neuester Sicherheitstechnologie.

myBody: Der Eingriff dauert nur 30 Minuten und erfolgt ohne Narkose. Welche Vorteile ergeben sich daraus für die Patientinnen, insbesondere in Bezug auf Erholung und Alltag?

Prof. Dr. Atila: Da der Eingriff ambulant und ohne Narkose durchgeführt wird, können Patientinnen nach dem 30-minütigen Eingriff direkt wieder nach Hause und am nächsten Tag zur Arbeit gehen sowie ihrem Alltag nachgehen. Die übliche Schonzeit von einigen Tagen nach einer Brustvergrößerung entfällt somit in der Regel. Allerdings unterscheidet sich die Erholung nach einer Brustvergrößerung von Frau zu Frau und auch je nach der individuellen Belastung am Arbeitsplatz. Genaueres besprechen wir immer in persönlichen Beratungsgesprächen.

myBody: Jede Operation birgt Risiken. Welche Sicherheitsmaßnahmen gibt es bei Preservé und für welche Patientinnen eignet sich die Methode besonders?

Prof. Dr. Atila: Wir stehen nach jedem Eingriff mit Tipps zur Seite, damit Patientinnen das beste und schönste Ergebnis erhalten. Von Preservé selbst gibt es Garantiepakete und Unterstützung für Patientinnen – für den seltenen Fall einer produktbedingten Komplikation oder eines unerwünschten Ereignisses. Insgesamt zeigen klinische Studien aber geringere produktbedingte Komplikationen bei der Technik.

myBody: Sehen Sie in Zukunft weitere Entwicklungen in der Brustvergrößerung, die minimalinvasive Verfahren noch weiter verbessern könnten?

Prof. Dr. Atila: Weiterentwicklungen von Brustvergrößerungen gibt es zum einen im Bereich der Implantate. Sie werden immer sicherer durch neue Sicherheitskriterien und Technologien – so wie bei der vorgestellten Preservé-Technik von Motiva. Außerdem haben Implantate eine immer natürlichere Haptik und sind länger haltbar, sodass sie nicht mehr nach 10 bis 15 Jahren ausgetauscht werden müssen. Zum anderen werden minimalinvasive Verfahren für schonende OP-Techniken weiterentwickelt. Das betrifft unter anderem die verwendeten OP-Instrumente, um etwa möglichst wenig Traumata zu verursachen.

In den USA gibt es zudem Forschungen und erste Eingriffe, bei denen Eigenfett von Patienten entnommen und in aufbereiteter Form bei anderen Patienten zum Brustaufbau wiederverwendet wird. Dabei handelt es sich noch um ein sehr teures Verfahren, das in Europa auch noch nicht zugelassen ist. Damit können Brustvergrößerungen aber auf besonders natürliche Art und Weise durchgeführt werden, insbesondere bei sehr schlanken Patienten, die zu wenig Eigenfett besitzen. In den letzten 10 Jahren hat sich im Bereich der Brustvergrößerungen somit insgesamt sehr viel getan.

Geprüfte medizinische Inhalte

Der myBody® Klinikfinder - Zertifizierte Ärzte und Kliniken

Wir prüfen für Sie

  • Sicherheit
  • Transparenz
  • Service

Das könnte Sie auch interessieren