Po-Vergrößerung mit Implantaten

Ein schöner Po ist der Traum vieler Frauen. Was für die eine Frau schön ist, muss aber nicht für die andere gelten. Vor allem bei der Größe und Fülle scheiden sich die Geister. Eher wenige Frauen bevorzugen ein pralles auffälliges Hinterteil, welches jedoch dank Stars wie Kim Kardashian immer mehr zum Schönheitstrend wird. Darüber hinaus ist kaum eine Frau von Natur aus mit einem solch ausladenden Po ausgestattet und benötigt „Hilfe“, um den Po wachsen zu lassen.

Po-Implantate für einen runden & großen Po

Wer Wert auf Volumen legt und sich große Gesäßbacken wünscht für den kommen Po-Implantate in Frage. Wie bei einer Brustvergrößerung werden die Implantate aus Silikon zur optischen Vergrößerung in die Po-Partie eingesetzt. Es gibt sie in verschiedenen Formen und Größen, so dass nahezu jedes Behandlungsziel erreicht werden kann. Neben der Ästhetik kommt es jedoch auch auf die Sicherheit an. Viele Studien konnten hier zeigen, dass die eingesetzten Implantate unbedenklicher sind denn je. Moderne medizinische Füllkissen bestehen heute aus einen speziellen quervernetzten Silikon, welches als auslaufsicher und „unzerstörbar“ gilt. Eine Povergrößerung mit Po-Implantaten ist somit eine effektive Möglichkeit, dem Gesäß merklich größere Rundungen zu verleihen.

Po-Vergrößerung mit Implantat auf einen Blick

Besonderheit: Po-Formung mit Silikonimplantaten

Kosten: ca. 6.000 Euro inklusive Implantat

Betäubung: unter Vollnarkose

Behandlungsdauer: circa 3 Stunden

Klinikaufenthalt: mindestens 1 Nacht stationäre Unterbringung

Nachsorge: 4-8 Wochen Kompressionsmieder, 2-3 Wochen Bauchschlaf, Duschen nach 3 Tagen, Sport nach 6-8 Wochen

Risiken: Schwellungen, Blutergüsse, Wundheilungsstörungen, Infektionen

Nachhaltigkeit: dauerhaftes Ergebnis

Behandlungsweg Po-Vergrößerung

Die Beratung

Vor einer Povergrößerung (medizinisch: Glutealaugmentation) findet wie bei jedem ästhetisch-plastischen Eingriff eine intensive Aufklärung und Beratung beim behandelnden Chirurgen ab. Diese beinhaltet auch eine körperliche Untersuchung, um die grundsätzliche Eignung für den Eingriff festzustellen. Der gesamte Ablauf der Po-Vergrößerung sowie mögliche Risiken, die mit der OP verbunden sind werden ausführlich erläutert. Auch die gewünschte Po-Implantatgröße und -form wird im Rahmen des Gespräches festgelegt. Stimmt die Erwartungshaltung der Patientin mit den medizinischen Möglichkeiten für eine Gesäßvergrößerung überein, liegt es an ihr eine Entscheidung zu fällen. Diese sollte aber nicht überstürzt, sondern in Ruhe zu Hause überdacht werden. Bei offenen Fragen kann ein zweiter Beratungstermin hilfreich sein.

Der medizinische Eingriff

Ist die Entscheidung für den Eingriff gefällt und der Behandlungstag gekommen, geht es in Sachen Traum-Po richtig los. Die OP dauert in der Regel etwa drei Stunden und wird unter Vollnarkose durchgeführt.

Zum Positionieren der Implantate in das Gesäß muss eine Implantattasche präpariert werden. Den Zugang verschafft sich der Chirurg über einen circa 5 Zentimeter langen Schnitte an der innen, unteren Po-Falte. Die Po-Implantate können submuskulär (unter den Gesäßmuskel) oder intramuskulär (in den Gesäßmuskel) eingebracht werden. Der Vorteil der intramuskulären Technik ist, dass das Implantat von allen Seiten mit Gewebe bedeckt ist und damit stabil sitzt ohne verrutschen zu können. Zudem sollen Kapselfibrosen (Gewebsverhärtungen um den „Fremdkörper“ Implantat) bei einer intramuskulären Lage seltener vorkommen. Am Ende der Po-OP, bevor das Implantatfach geschlossen bzw. der Hautzugang wieder zugenäht wird, wird der optimale Sitz der Implantate genau geprüft. Die Hautnaht wird mehrschichtig gesetzt, damit sie gut stabilisiert ist und vor allem in der postoperativen Phase der Mobilisation (laufen, sitzen) Stand hält.

Die Nachsorge

Eine professionelle Nachbehandlung ist sowohl für die Ästhetik des Ergebnisses wichtig als auch zur Vorbeugung von postoperativen Komplikationen wie Wundheilungsstörungen. In der Regel wird in den ersten Tagen eine Drainage gelegt, um Blut oder Wundwasser abzulassen, welches sich sonst in der Implantat-Tasche sammeln würde. Zum Stützen der Po-Implantate und um ihre Position zu sichern, sollte in den ersten 2 Monaten eine Miederware getragen werden. Zudem ist in den ersten Wochen nur das Schlafen auf dem Bauch erlaubt. Ganz wichtig ist in jedem Fall eine Schonungszeit, in denen körperliche Aktivitäten auf ein Minimum reduziert werden, um dem Körper Ruhe zum Erholen und Heilen zu geben. Auf Sport sollte man über einen längeren Zeitraum von etwa 6 bis 8 Wochen verzichten.

Trend Brazilian Butt Lift

GUT ZU WISSEN: Trend geht zum Eigenfett-Transfer

Die Po-Vergrößerung mit Silikonkissen gehört zwar zu den Standardprozeduren, doch der Trend geht immer mehr zum natürlichen Po-Aufbau mit Eigenfett. Die Methode der Eigenfetteinspritzung – auch Brazilian Butt Lift genannt – hat diverse Vorteile gegenüber der „klassischen“ Po-Vergrößerung. So entfallen zum Beispiel die Risiken einer Implantatverkapselung und in vielen Fällen kann bei dem Eigenfett-Transfer auf eine Vollnarkose verzichtet werden.

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Kosten Po-Vergrößerung mit Implantat

Wenn man sich für eine Po-Vergrößerung entscheidet spielen natürlich auch die Kosten eine wichtige Rolle. Denn eine operative Schönheitskorrektur des Pos ist eine medizinisch nicht notwendige Operation und daher kein Leistungsfall für die Krankenkassen. Für eine Po-OP mit Implantaten muss man in Deutschland mit etwa 6.000 Euro rechnen. Darin enthalten sind bereits die Kosten für die Po-Implantate ebenso wie die Beratung, das ärztliche Honorar, OP-Miete, Personal-, Material- und Narkosekostensowie die stationäre Unterbringung. Die Behandlungskosten variieren grundsätzlich auch immer nach Region und hinsichtlich der Wünsche der Patienten, da entsprechend verschiedene Techniken eingesetzt und die Po-Operation mehr oder weniger aufwendiger wird. In jedem Fall bekommt die Patientin nach einer eingehenden körperlichen Untersuchung und dem ausführlichen Beratungsgespräch einen individuellen Kostenvoranschlag zu den Kosten ihrer Po-Vergrößerung ausgehändigt.

Risiken Po-Vergrößerung mit Implantat

Da eine Po-Vergrößerung mit Implantaten per se eine Operation ist, können wie auch bei anderen operativen Eingriffen Komplikationen auftreten. Typischerweise können nach einer PO-Vergrößerung auftreten: Taubheitsgefühle der Haut im OP-Areal, Aufgehen der Naht durch übermäßige Strapazierung, Verrutschen der Implantate und Kapselfibrose. Weitere generelle OP-Risiken sind: Blutungen, Blutergüsse, Thrombosen, Wundheilungsstörungen, Narben und Infektionen.

Obwohl auch bei bestmöglicher Durchführung der Po-Vergrößerung Risiken nie vollständig ausgeschlossen werden können, ist die Wahl eines kompetenten Arztes das wichtigste Fundament für eine gelungene OP. Im myBody-Klinikfinder sind ausschließlich qualifizierte und zertifizierte Experten gelistet, die auf ästhetisch-plastische Eingriffe spezialisiert sind.

FAQs Po-Vergrößerung mit Implantat

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