Gesichtsverjüngung mit Hyaluron und Botox - mabelle
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Ich liebe es, älter zu werden – zumindest von der Lebenseinstellung her. Man wird entspannter, aber auch resoluter. Man möchte anecken und nicht mehr „Everybodyʼs Darling“ sein – dafür aber sein eigener Favorit. Und genau deshalb wollte ich meine Optik optimieren. Mit Erfolg und minimalsten Methoden. Der Weg dahin hätte aber auch eine Sackgasse werden können …

Ich bin 44 Jahre alt, fit und schlank und eigentlich fühle ich mich wie 25. Na ja, zumindest dann, wenn der Rücken nicht ziept oder die Müdigkeit „reinkickt“. Älter werden ist nichts für Anfänger, sagt meine Mutter immer. Und deshalb möchte ich der Profi sein – und mein Aussehen um zehn Jahre zurückspulen. Mein Gesicht ist sehr lang und schmal, ich habe eine sehr hohe Stirn, wenig Unterhautfettgewebe und ausgeprägte Wangenknochen. Meine eigentliche Problemzone, die mich am meisten störte, waren die Ränder unter den Augen. Diese bläulichen Ringe habe ich seit meiner Kindheit. Dünne Haut an genau diesen Stellen durch fehlendes Fettgewebe. Ich war als Kind und Jugendliche immer „dürre“ und auch noch heute setze ich schwer Kilos an. Mein Körperfettanteil hat nur knapp 17 Prozent, das ist nicht viel für eine Frau.

Zwei Meinungen einholen

Also ging ich zur ersten Ärztin, eine Spezialistin mit deutschlandweit gutem Ruf. Sie wollte mir die Augenpartie mit mittelmolekularer Hyaluronsäure auffüllen. Ich fand ihren Vorschlag zunächst sehr einleuchtend, aber dachte mir auch: Meine Haut ist dort so dünn … Wird man nicht eine richtige „Hyaluronwulst“ sehen? Ich wollte eine zweite Meinung hören. Also konsultierte ich die sehr gut bewertete Heilpraktikerin Susan Sauer aus Haren (Ems), die sich auf den ästhetischen Bereich spezialisiert hat und von der ich viele ästhetische „Arbeiten“ an Bekannten von mir kenne. Sie begutachtete mein Gesicht und sagte mir: „Dagmar, bei dir muss man sehr aufpassen, was man macht, da du sehr wenig Unterhautfettgewebe hast und dadurch resultierend natürlich auch einen leichten Volumenverlust im Wangenbereich und der Mundpartie. An deine Augen würde ich nicht rangehen – wenn überhaupt würde irgendwann eine Eigenfettunterspritzung Sinn machen. Ich empfehle dir zwei Behandlungen mit PROFHILO® – einer halbvernetzten Hyaluronsäure.“ Diese wird übrigens an fünf festgelegten Stellen je Mittelgesichtshälfte injiziert. Das wollte ich ausprobieren. Die Injektion ist überhaupt nicht schmerzhaft und dauert etwa drei Minuten pro Seite. PROFHILO® ist ein Skinbooster, der die Hyaluronsäure von diesen fünf Stellen aus im gesamten Gesicht verteilt und die Haut durchfeuchtet. Aber nicht nur das!

5-Punkte-Lifting

Susan Sauer war sehr einfühlsam und arbeitet sehr genau. Bereits nach der ersten Anwendung sah ich ziemlich schnell ein Ergebnis: Ich sah insgesamt jugendlicher aus und auch ein leichtes Lifting konnte ich bereits erkennen, ohne jedoch meine Gesichtskonturen zu verändern. Das Beste aber war: Sogar meine Augenpartie profitierte stark davon! Die Ränder sind kleiner geworden und auch die Fältchen um die Augen sind deutlich minimiert. Besonders positiv war ebenfalls der Nebeneffekt, dass die Haut tatsächlich sehr viel mehr durchfeuchtet ist, die Poren kleiner werden und man aussieht wie mit einem Weichzeichner bearbeitet. Susan Sauer empfahl mir, zwei Behandlungen im Abstand von vier Wochen zu machen (die nächste dann erst nach einem Jahr). Unter 40 reicht meist auch eine Behandlung. Die Ergebnisse nach der zweiten Behandlung waren noch mal deutlich stärker, und vor allen Dingen hat sich auch meine Augenpartie nochmals verbessert.

Im Anschluss machte ich bei Dr. Dr. med. Dirk Vaal in Lingen (Ems) noch eine Botoxbehandlung der Stirn-, Glabella- und Augenfalten. Und auch er riet mir übrigens davon ab, die Augenpartie mit Hyaluronsäure unterspritzen zu lassen. „Es ist gut so, wie es jetzt ist. Seien Sie nicht zu kritisch mit sich!“, riet er mir noch. Ich hatte lange keine Botoxanwendung mehr gemacht und merkte wieder, wie entspannt es sich anfühlt, keine Zornesfalten mehr machen zu können … Und: Ich fühle mich nun auch optisch wieder wie Mitte 30. Das tut gut!

Mein Fazit: Es ist wichtig, sich verschiedene Meinungen einzuholen – der eigenen Optik zuliebe. Man sollte mit dem Aussehen nicht leichtfertig umgehen. Fehlerhafte Behandlungen sind nicht immer leicht zu korrigieren.

Fotograf: Lars Schröer, Studio 205

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