Brustvergrösserung Erfahrungsbericht - Isi Glück berichtet
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Brustvergrößerung von A auf C Isi Glück erzählt von ihrer Brustvergrößerung

Vorher-Nachher Bild von Bloggerin Isi Glück - links vor der Brustvergrößerung und rechts nach der Brustvergrößerung

Über Isi Glück

Auf YouTube, Instagram, Facebook und Co berichtet sie regelmäßig über ihr Leben. Momentan ist Isi auf der schönen Insel Mallorca und geht ihrer Leidenschaft - dem Singen - nach. Ihre Followers nimmt sie mit auf Fotoshootings, Videodrehs, Live-Auftritte, Openings und postet exklusive Hörproben ihrer neuesten Musiktitel. Eine Brustvergrößerung sollte kein Tabu-Thema sein! Deshalb hat Isi Glück eine wichtige Entscheidung getroffen: Sie möchte offen mit ihrer Brust-OP umgehen und aufklären anstatt ein Geheimnis daraus zu machen.

Fakten im Kurzüberblick

OP-Einrichtung: Hanse Aesthetic, Hamburg

Brust-OP: 2017

Behandelnder Facharzt: Dr. med. Timo Bartels, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Implantatgröße und -form: 285 ml pro Seite, runde Brustimplantate

OP-Technik: Implantat hinter dem Brustmuskel; Zugang über die Unterbrustfalte

Alter zum Zeitpunkt der Brust-OP: Ende 25

Gesundheit: Nichtraucherin; sportlich und gesund – keine Risikopatientin

Schönheits-OP: Erste

Körbchengröße vor der OP: 70 A-Körbchen

Körbchengröße nach der OP: 70 C-Körbchen

Isi Glück spingt in die Luft und macht dabei ein Peace-Zeichen

Meine Motivation – Wieso habe ich mir die Brüste vergrößern lassen?

Ich habe den Entschluss nicht von heute auf morgen gefasst. Ich trage den Wunsch seit rund zehn Jahren mit mir herum. In der Pubertät hat meine Brust sehr schnell aufgehört zu wachsen. Mit 18, 19 und sogar noch mit 20 Jahren hatte ich immer noch die Hoffnung, dass meine Brust eventuell noch wächst, vergeblich. Daher war mir schon relativ früh klar, dass ich mir die Oberweite vergrößern lassen möchte. Natürlich nicht auf ein Doppel-D-Körbchen. Meine neue Brust sollte zu meinem Körper passen und natürlich aussehen.

Wochen und Monate vor der OP habe ich mich intensiv mit dem Thema Brustvergrößerung beschäftigt. Unzählige Fragen kamen mir in den Sinn, die ich mir nicht gleich auf Anhieb selbst beantworten konnte: Wie läuft eine Brustvergrößerung ab? Muss ich mich vor der Narkose fürchten? Wie sind die Schmerzen? Mit dem Ziel sehr vielen Gleichgesinnten zu helfen habe ich mich dazu entschieden meine OP-Erfahrung öffentlich zu teilen.

Mittwoch morgen vor der OP

Als ich mich auf den Weg in die Klinik machte war ich ziemlich aufgeregt. Natürlich hatte ich Ängste und Befürchtungen, schließlich war das meine erste Operation. Auf Anweisung der Klinik sollte ich nüchtern bleiben und durfte daher den ganzen Morgen weder essen noch trinken. Was mir persönlich ziemlich schwer fiel.

Gut zu wissen: Ich habe mich nach einem ausführlichen Beratungsgespräch mit meinem behandelnden Arzt für runde, 285 ml Brustimplantate entschieden. Operieren ließ ich mich bei Dr. Timo Bartels in der Hanse Aesthetic in Hamburg.

In der Klinik - kurz vor der Brustvergrößerung

Bereits in voller OP-Montur lag ich in meinem Patientenzimmer und wartete darauf abgeholt und in den OP gerollt zu werden. Ich war erstaunlicherweise entspannt. Könnte natürlich auch an der Beruhigungstablette gelegen haben, welche ich kurz vor der Operation von einer Krankenschwester erhalten habe.

Trotzdem habe ich mir gewünscht, die OP bereits hinter mich gebracht zu haben. Gerade in Bezug auf die Narkose hatte ich ein leicht ungutes Gefühl, da die Angst vor dem Ungewissen relativ groß war. Also habe ich mir immer wieder ins Gedächtnis gerufen, dass ich jung, gesund und fit bin, dass ich nicht rauche, meine Blutwerte gut sind und eigentlich nichts passieren kann.

Kurz nach der Brustvergrößerung

Als ich aufgewacht bin lag ich auch schon in meinem Zimmer. Der Schmerz ließ sich eigentlich ganz gut aushalten und fühlte sich an wie ein sehr starker Muskelkater. Dazu kam ein Druckgefühl auf der Brust, das zusätzlich vom Brustverband verstärkt wurde. Damit die Schwellung schneller abklingt habe ich einen Kühlpack bekommen, den ich mir direkt auf die bandagierte Brust legen konnte. Die Narkose habe ich ganz gut vertragen, ich war lediglich müde und habe daher den ganzen Tag damit verbracht zu schlafen und zwischendurch ein bisschen fern zu schauen.

Ich habe mir die Fahrt zum OP-Tisch ehrlich gesagt deutlich schlimmer vorgestellt. Da alle so freundlich und herzlich zu mir waren – von den OP-Schwestern bis hin zum Narkosearzt und meinem behandelnden Arzt Dr. Bartels - verflog meine Angst nach und nach.

Kurz nachdem ich aufgewacht bin kam Dr. Bartels zur ärztlichen Visite, fragte mich nach meinem Befinden und erklärte mir, dass die Brustvergrößerung nach Plan verlaufen sei. Um 22 Uhr ging es mir immer noch erstaunlich gut. Zwar musste ich eine Schmerztablette nehmen, weil das Spannungs- und Druckgefühl etwas zugenommen hatte, wollte aber vor allen Dingen im Hinblick auf eine ruhige Nacht auf Nummer sichergehen.

Donnerstag: Erster Tag nach der Brust-OP

Ich habe die ganze Nacht problemlos durchgeschlafen und bin um sieben Uhr aufgewacht. Nach dem Aufwachen hatte ich das Bedürfnis mir die Zähne zu putzen. Das ging auch schon ohne Hilfe relativ gut. Meine Schmerzmittel-Ration für den Tag bestand aus jeweils einer Tablette für den Morgen, Mittag, Abend und die Nacht. Die erste Tablette habe ich direkt nach dem Aufstehen genommen.

Kurze Zeit später wurde mir dann auch schon mein Verband abgenommen. Auf die Verbandsabnahme hatte ich mich besonders gefreut, nicht nur, weil ich extrem gespannt auf das Ergebnis war, sondern auch weil der Verband mir ziemlich die Luft abschnürte und mich dementsprechend schwer atmen ließ.

Nachdem mir Dr. Bartels zuerst meinen Verband abnahm und anschließend einen speziellen Sport-BH anlegte, gab er mir noch ausdrücklich zwei wichtige Informationen mit:

  • Die Körpertemperatur sollte nach dem Eingriff regelmäßig gemessen werden
  • Bei Fieber muss sofort der Arzt kontaktiert werden
  • Sofern eine Brust plötzlich anschwillt ist ein Arztbesuch erforderlich

Anschließend durfte ich bereits direkt nach Hause gehen. Mit auf den Weg gegeben wurden mir zwei Rationen Schmerztabletten: eine für den Tag und die Nacht der Entlassung und den Tag und die Nacht darauf. Wobei ich die zweite Ration – wie von Herr Dr. Bartels vorhergesagt – nicht gebraucht habe, da sich der Schmerz auf einen sehr starken Muskelkater beschränkt hatte.

Meinen Heimweg durfte ich natürlich nur mit Begleitperson antreten, welche mich sicher nach Hause bringen sollte. Den ersten selbstständigen Fahrversuch mit dem Auto sollte ich nicht vor dem vierten Tag nach der OP wagen.

Zuhause angekommen habe ich mir erstmal einen bequemen Platz zurechtgelegt, der vor allem im Hinblick auf die stetige Rückenlage, die ich möglichst durchgehend einhalten sollte, Komfort und Entlastung bieten sollte.

Freitag: Zweiter Tag nach der Brustvergößerung

Zwei Tage nach der OP konnte ich tatsächlich vollständig auf meine zweite Ration Schmerzmittel verzichten. Ich war zwar immer noch ziemlich abgeschlagen und müde, aber bis auf die Schwerfälligkeit und das Muskelkatergefühl ging es mir gut.

Auch wenn die Schmerzen abklingen, ist Schonung die Grundvoraussetzung für einen guten und komplikationsfreien Heilungsverlauf. Daher sollten bestimmte Verhaltensregeln für einen begrenzten Zeitraum gewissenhaft eingehalten werden. Praktischerweise hat mir die Klinik relevante Informationen im Hinblick auf die Nachsorge und das richtige postoperative Verhalten mitgegeben. Für mich persönlich war das Infoblatt sehr hilfreich, da ich mir in vieler Hinsicht unsicher war.

Hier die wichtigsten Punkte:

Duschen: Am fünften bis siebten Tag nach der Operation darf wie gewohnt wieder geduscht werden. Pflaster sollten jedoch vorab in der medizinischen Einrichtung entfernt worden sein.

Schlafen: Die ersten beiden Wochen nach dem Eingriff ist es ratsam mit leicht erhöhtem Oberkörper auf dem Rücken zu schlafen. Ab der dritten Woche darf dann wieder auf der Seite geschlafen werden. Bauchschläfer müssen sich leider zwölf Wochen gedulden.

Aktivitäten: Die ersten Tage nach dem Eingriff ist Schonung ratsam. 

Isi Glück unter der Stranddusche

Die Arme dürfen nur bis neunzig Grad im Schultergelenk angehoben werden. Arbeiten über Kopf sollten entsprechend zunächst unterbleiben. Bei körperlich anstrengender Tätigkeit sollte die Arbeit für zwei Wochen unterbrochen werden. Auf sportliche Aktivität wie Schwimmen, Tennis, Joggen, Reiten oder Skilaufen sollte mindestens zwölf Wochen verzichtet werden. Leichtes Training für die Beine ist ab der vierten Woche möglich.

Sonne und Sauna: Die ersten zwölf Wochen ist der Verzicht auf Saunagänge empfehlenswert. Direkte Sonneneinstrahlung sollte ein halbes Jahr gemieden werden.

Von all den Verhaltensregeln - die man nach einer Brustvergrößerung hinsichtlich einer erfolgreichen Heilung befolgen sollte - fiel mir der Verzicht auf Sport am schwersten. Dennoch habe ich mich natürlich strikt an die Vorgabe gehalten.

Gut zu wissen: Jeder Körper reagiert auf einen operativen Eingriff wie die Brustvergrößerung unterschiedlich. Ich war bereits nach ein paar Tagen wieder relativ fit und habe mich dazu entschieden bereits am Montag darauf - d.h. am fünften Tag nach der OP - wieder zu arbeiten. Ich war zwar immer noch ziemlich müde und konnte mich nur langsam bewegen, aber da ich im Büro arbeite war es in meinem Fall machbar. Frauen, die sich im Beruf viel bewegen müssen, kann ich nur anraten sich mindestens zwei Wochen Urlaub zu gönnen. Aber das muss natürlich jeder für sich selber entscheiden.

Samstag: Dritter Tag nach der Brust-OP

Mein erster Fahrversuch ist geglückt! Nach Absprache mit meinem Arzt habe ich mich bereits am dritten Tag hinter das Lenkrad gesetzt. Dr. Bartels meinte jedoch, ich solle zunächst das Einsteigen, das Anschnallen und das Schalten üben und anschließend langsam losfahren. Das habe ich natürlich auch gemacht und prompt hat alles funktioniert. Wie schnell das Autofahren nach der Brustvergrößerung gelingt ist von Person zu Person unterschiedlich. Daher sollte jeder für sich entscheiden wie fit und sicher er sich fühlt. Ich hatte das Glück, dass sich meine Schmerzen nur noch auf einen mäßig bis starken Muskelkater beschränkten, daher fiel mir das Bewegen auch nicht ganz so schwer.

Meine Brustvergrößerung – Mein persönliches Fazit

Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich diesen Schritt gewagt habe. Denn wenn man sich so lange mit dem Thema beschäftigt, dann ist die Erleichterung sehr groß, wenn der Zeitpunkt kommt und der Wunsch erfüllt ist und natürlich auch wenn die OP an sich vorbei ist. Ich kann definitiv sagen, dass es damals schon ein ganz neues Körpergefühl für mich war. Auch wenn ich noch einen Stütz-BH tragen musste und die Brust immer noch schmerzte, habe ich es genossen endlich eine schöne Brust zu haben.

Eine Brustvergrößerung verändert den Körper dauerhaft. Der Wunsch nach einer größeren Brust sollte wohl überlegt und zu hundert Prozent der eigene sein. Ich habe mir meinen Eingriff lang ersehnt und mich mit fast 26 Jahren endlich bereit gefühlt den Schritt zu wagen. Wer sich für eine Brustvergrößerung entscheidet sollte sich vorab gut informieren und einen erfahrenen Facharzt aufsuchen. Der Preis darf nicht das entscheidende Kriterium bei der Arztwahl sein. Für eine Brustvergrößerung muss mit Kosten zwischen 5.000 Euro und 8.000 Euro gerechnet werden. Der Preis ist von Arzt zu Arzt und Region zu Region unterschiedlich.

Artikel vom 23.06.2017

VLOG: Alles über meine Brustvergrößerung + Vorher/Nachher

Brustvergrösserung Erfahrungsbericht - Isi Glück berichtet
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