Fake oder echt: Woran erkennt man gemachte Brüste?
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Fake oder echt: Woran erkennt man gemachte Brüste? myBody® Beauty & People

24. November 2016 I myBody® Beauty & People

© Sat.1 Frühstücksfernsehen, Sendung vom 23.11.2016

Beauty-OPs boomen. Allen voran die Brustvergrößerung, welche auch 2015 mit Abstand zu den beliebtesten Schönheits-OPs in Deutschland gehörte. Jede fünfte Frau*, die sich für ihr Aussehen und ihre Schönheit letztes Jahr unters Messer legte, ließ sich ihre Brust mit Implantaten vergrößern. Wer kann da noch zwischen echt und unecht unterscheiden?

Jeder! Sagt Dr. Afschin Fatemi von der S-thetic Clinic in Düsseldorf, der als Gast im SAT.1 Frühstücksfernsehen bekannte Promi-Frauen und ihre Dekolletés genauer unter die Lupe genommen hat und erklärt, woran man erkennen kann, ob es ein gemachter Busen ist oder nicht.

Jennifer Lopez, Selena Gomez, Miley Cyrus: Fake-Busen oder echte Weiblichkeit? Bevor Dr. Fatemi spricht, wurden jeweils 10 Passanten nach ihrer Meinung gefragt.

Der Busen von Jennifer Lopez: Fake sagen die Laien, unecht bestätigt der Experte

Bei J.Lo fällt Dr. Fatemi sofort ins Auge, dass ihre Brust behandelt wurde: „Die Einstellung ist so, dass man an der Brustform sehen kann, dass sie sehr scharf begrenz ist. Diese scharfe Zeichnung weist schon ein bisschen daraufhin, dass ein Implantat drin sein könnte. Und dann sieht man auch, dass die Projektion, also wie die Brust steht, weit nach vorne geht. Das sieht nicht sehr natürlich aus. Die Brust ist sehr kompakt.“

Der Busen von Selena Gomez: Echt sagen die Laien, Fake weiß der Experte

Bei Selena Gomez würde der Experte nicht auf den ersten Blick erkennen, ob die Brust operiert wurde: „Wenn man nicht wüsste, wie sie vorher ausgeschaut hat, würde es einem nicht sofort auffallen, dass dort Implantate im Spiel sind. Denn die Brust fällt sehr natürlich und sie ist nicht übermäßig groß. Aber, die Brust von Selena Gomez ist operiert. In ihrem Fall erkennt man es aber nur daran, weil man es weiß. Weil die Brust natürlich fällt und man die scharfen Abzeichnungen des Implantats nicht sieht. Denn das Implantat liegt unter dem Brustmuskel und ist nicht sofort sichtbar.“

Der Busen von Miley Cyrus: Absolut natürlich, sind sich Laien und Experten einig

Dass Mylie Cyrus keinen Fake-Busen hat, glauben sowohl die befragten Passanten - die Brust sei zu klein, nicht so künstlich und due Konturen drücken nach unten - als auch Dr. Fatemi: „Die Brust hat offensichtlich eine natürliche Größe. Sie hat auch eine natürliche Form. Es macht nicht den Anschein, dass da ein Implantat drin ist.“

Quelle: © SAT.1 Frühstücksfernsehen, *DGÄPC-Statistik 2016

Über Dr. Afschin Fatemi

Dr. med. Afschin Fatemi ist Facharzt für Dermatologie mit Schwerpunkt ästhetische Operationen und Gründer der S-thetic Gruppe, die Schönheitschirurgie deutschlandweit auf hohem Niveau anbietet.Hauptsitz ist die luxoriöse Klinik in Düsseldorf.

Info & Kontakt zur S-thetic Düsseldorf

INFO: Brustvergrößerung auf einen Blick

Kosten: etwa 5.000 bis 7.000 Euro

Betäubung: üblicherweise Vollnarkose, in bestimmten auch mit lokaler Betäbung in Dämmerschlaf

Behandlungsdauer: circa 1 bis 2 Stunden

Klinikaufenthalt: 1 Nacht/2 Nächte stationäre Unterbringung

Nachsorge: 4-6 Wochen Stütz- oder Sport-BH, Duschen nach 4 Tagen, Sport nach 6 Wochen

Blickt man auf die letzten Jahre und Jahrzehnte zurück, merkt man erst, welche enorme Entwicklung die Brustchirurgie durchlaufen hat. Neue Operations- und Narkoseverfahren, verfeinerte Schnitttechniken, hochmoderne Geräte sowie verbesserte Implantate und alternative Füllmaterialien machen es heute möglich, nahezu jede Brustform zu behandeln und die individuellen Wünsche der Frauen bestmöglich zu erfüllen.

Der Klassiker unter den Brust-OPs bleibt die Brustvergrößerung mit Implantat, die Jahr für Jahr steigende Eingriffszahlen verzeichnet. Traditionell werden zum Volumenaufbau Füllkissen aus Silikon eingesetzt. Die modernen Silikonimplantate sind mit einem hochvernetzten sogenannten Kohäsivgel gefüllt und ihre Hülle ist bis zu zehn Schichten dick, so dass sie praktisch auslaufsicher sind. In puncto Sicherheit hat sich noch mehr getan. Die spezielle Textur der neuen Implantate verringert das Auftreten einer Implantatverkapselung, bei der sich die Brust schmerzhaft verformen kann und ein erneuter Eingriff notwendig wird.

Hinsichtlich der Produktpalette sind die führenden Implantathersteller breiter aufgestellt denn je, zum Teil stellen Firmen über 500 Varianten ihrer Implantate her. Die Brustimplantate der neuesten Generation gibt es in allen Größen, Formen - rund oder tropfenförmig - und Konsistenzen - weich oder fester. Innerhalb der Produktlinien gibt es verschiedene Projektionsprofile bzw. Implantathöhen, die darüber entscheiden, wie der Busen (ab)steht. Für jede Frau gibt es das passende Implantat für die perfekte Brustform.

Tipps für einen natürlichen Busen trotz OP

Auf diese Punkte sollte man achten, wenn man mit der OP eine natürliche, anatomische gerechte Brustform anstrebt:

  • Tropfenförmige Brustimplantate: Tropfenförmige oder auch anatomische Brustimplantate kommen der natürlichen Form der Brust näher als runde Implantate. Dies liegt daran, dass wie bei einem Tropfen der untere Teil der Implantate mehr Volumen als der obere Teil. Damit wirken sie deutlich unauffälliger, da sie nicht so prall auf dem Brustkorb sitzen, sondern der natürlichen Schwerkraft folgen.
  • Moderates Projektionsprofil: Je mehr Brustvolumen man erreichen will, desto höher muss die Projektion eines Implantats sein. Aber je größer die Projektion, desto unnatürlicher steht der Busen. Für eine natürlich fallende Brust ist oftmals die moderate oder sogar niedrige Projektionshöhe die bessere Wahl.
  • Submuskuläre Positionierung: Damit sich die Konturen des Implantats nicht äußerlich sichtbar abzeichnen, wird eine submuskuläre Lage empfohlen. Das bedeutet, dass das Brustimplantat unter den Brustmuskel gesetzt wird. Der Muskel deckt das Implantat zusätzlich ab und sowohl das Tastgefühl als auch das Aussehen sind natürlicher als beispielsweise bei einem Implantat, das direkt unter der Haut sitzt.
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