Fettabsaugen – Alles zur Liposuktion auf myBody.de - Fett absaugen in der Übersicht
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Fettabsaugen

Von einer straffen und attraktiven Figur ohne störende Fettpölsterchen träumen viele Frauen. Doch häufig lassen sich die Fettdepots durch Ernährung und Sport allein nicht in den Griff bekommen. An dieser Stelle setzt das Fettabsaugen an, indem es vorhandenes Fettgewebe inklusive der Stammzellen dauerhaft entfernt.

Fettabsaugen - Kosten, Methoden, Risiken
Fettabsaugen auf einen Blick
Behandlung Fettabsaugen

Kosten:

1.800 - 5.500 Euro
(Quelle: myBody Klinikfinder)

OPs in Deutschland:

45.871 gesamt
(Quelle: ISAPS 2017)

Verteilung:

  • 85% der Patienten sind weiblich
  • 15% der Patienten sind männlich

Dauer der OP:

1-3 Stunden

Menge an abzusaugendem Fett:

3-5 Liter

Klinikaufenthalt:

Je nach Ausmaß der OP ambulant oder 1-2 Tage stationär

Intensivität:

  • Operativer Eingriff
  • unter örtlicher Betäubung, seltener unter Vollnarkose

Fit nach:

  • Duschen nach 48 Stunden
  • Arbeitsfähig je nach Ausmaß der OP nach 1-5 Tagen
  • Kompressionsmieder für 4 Wochen
  • Sport nach 6 Wochen

Ergebnis sichtbar nach:

  • erste Ergebnisse nach 2 Tagen
  • endgültiges Resultat nach ca. 4 Monaten

Ärzte und Kliniken:

Ärzte anzeigen

Fettabsaugen: Was muss ich wissen?

Das Fettabsaugen, auch Liposuktion genannt, bezeichnet einen chirurgischen Eingriff, bei dem überschüssiges Fettgewebe durch Absaugen entfernt wird. Fett absaugen dient vor allem der Modellierung einzelner Problemzonen an Bauch, Beinen, Reiterhosen, Hüften, Po, Armen und im Bereich des Gesichts. Die Liposuktion zählt dabei zu den am häufigsten durchgeführten Schönheitsoperationen in Deutschland. 8,6 Prozent aller ästhetisch-plastischen Eingriffe wurden 2017 hierzulande in diesem Bereich vorgenommen. Das sind rund 46.000 Eingriffe. Das geht aus einer veröffentlichten Patientenbefragung der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC)[1] und der ISAPS (International Society of Aesthetic Plastic Surgery)[2] hervor.

Wer mit dem Gedanken spielt, sich Fett absaugen zu lassen, sollte wissen, dass Fettabsaugen keine Diät ersetzt, nicht bei Übergewicht geeignet ist und nicht der Gewichtsreduktion dient. Die Fettmenge, die während des Fettabsaugens abgesaugt werden kann, ist begrenzt – meist sind nur 3 - 5 Liter möglich. Die maximale Menge ist unter anderem auch von der Größe des Körperareals abhängig und ob eine oder mehrere „Problemzonen“ in einer Sitzung abgesaugt werden.

Fettabsaugen ist dann sinnvoll, wenn sich trotz Sport und gesunder Ernährung die Fettpolster hartnäckig halten oder sich aufgrund einer Störung der Fettverteilung nicht beseitigen lassen. Die Ursachen für eine gestörte Fettverteilung können ganz unterschiedlich sein. Beispielsweise können Veränderungen im Hormonspiegel oder im Stoffwechsel dahinterstecken. Auch eine genetische Veranlagung kann die Entstehung störender Fettdepots begünstigen.

Was kostet Fettabsaugen?
Körperstelle Kosten

Bauch:

2.100 – 3.500 Euro

Bauch mit Hüfte:

2.900 - 5.500 Euro

Hüfte:

2.200 - 3.500 Euro

Oberschenkel:

1.800 - 2.900 Euro

Reiterhosen:

2.000 – 2.900 Euro

WAL-Liposuktion bei Lipödem:

4.000 – 8.000 Euro

Ärzte + Kosten in der Nähe

In Deutschland kostet eine Fettabsaugung zwischen 1.800 und 5.500 Euro.[3] Diese große Preisspanne kommt zustande, weil die Kosten sehr stark von der Körperstelle und der dadurch größeren oder kleineren Menge an abzusaugendem Fett abhängen. Für kleinere Zonen, wie Kinn oder Knie, können auch geringere Kosten anfallen – sie werden außerdem oft mit anderen Körperstellen zusammen in einer Sitzung behandelt. Werden mehrere Regionen in einer OP abgesaugt, ist der Kombipreis wegen dem geringeren Gesamtaufwand meist vergleichsweise günstiger, als jede Region einzeln. Durchschnittlich liegt der Preis für eine Fettabsaugung in Deutschland derzeit bei 3.620 Euro (Stand 2/2018 myBody GeKIS)[4]. Diese Zahl basiert auf der myBody GeKIS-Studie, die bereits seit über 10 Jahren Preise von Schönheitsoperationen umfassend und auf Grundlage von tatsächlich abgerechneten Behandlungen erhebt.

Die Kosten für die Wasserstrahl-assistierte Liposuktion (kurz WAL) sind mit denen der anderen Methoden zur Fettabsaugung vergleichbar. Weil WAL besonders schonend zum Gewebe ist, eignet sich das Verfahren besonders gut für Patienten mit Lipödem (eine Fettverteilungsstörung), deren Lymphsystem durch die Krankheit bereits vorgeschädigt ist. Bei einem leicht bis mittel-stark ausgeprägten Lipödem sind in der Regel mindestens zwei Eingriffe nötig, um die betroffenen Arme und / oder Beine komplett zu behandeln. Bei schwerer Ausprägung unter Umständen auch drei. Somit können bei der Behandlung eines Lipödems mit Kosten von 4.000 bis 8.000 Euro gerechnet werden. Detaillierte Preis- und Patientenbeispiele sowie die Kostenbestandteile bei einer Fettabsaugung finden Sie hier: Kosten und Preisbeispiele einer Fettabsaugung

Was muss ich bei auffallend günstigen Fettabsaugungs-Angeboten beachten?

Angebote, die deutlich unter dem üblichen Preis liegen, sollten mit Vorsicht genossen werden. Möglicherweise gibt es versteckte Kosten für Voruntersuchungen, Klinikaufenthalt oder Kontrolltermine. Oftmals werden von sehr günstigen Einrichtungen ausreichende Aufklärung sowie eine umfassende Nachsorge nicht ernst genug genommen, beziehungsweise ist die individuelle Betreuung aufgrund der Masse an Patienten nicht möglich. Wer eine Fettabsaugung erwägt, sollte sich intensiv vorbereiten. Dazu zählt, neben dem Preis auch die Reputation des Arztes und der Klinik nicht außer Acht zu lassen, Erfahrungsberichte zu lesen und sich schon vorab bestmöglich über den Eingriff zu informieren. Bei einer Entscheidung, die den eigenen Körper betrifft, sollte der Preis nicht das ausschlaggebende Kriterium sein. Fragen Sie bei Unsicherheiten im Beratungsgespräch konkret nach und lassen Sie sich erklären, wie sich der Preis zusammensetzt.

Wann zahlt die Krankenkasse das Fettabsaugen?

Eine Fettabsaugung ist grundsätzlich vom Patienten zu tragen, da es sich um eine ästhetisch motivierte OP ohne medizinische Notwendigkeit handelt. Diese Notwendigkeit ist bei starkem und gesundheitsgefährdendem Übergewicht zwar gegeben, Fettabsaugen ist aber keine Maßnahme gegen krankhaftes Übergewicht. In diesen Fällen wird von der Krankenkasse in der Regel eher eine Ernährungsberatung, eine Magenverkleinerung oder andere Magen-OPs bewilligt.

Aktuell wird geprüft, ob die Fettabsaugung bei Lipödem eine effektive Behandlung darstellt, die auf Kosten der Krankenkasse verordnet werden kann. Es gibt bereits einige Gerichtsurteile, in denen Patientinnen mit Lipödem (das laut Gutachten nicht konservativ therapiert werden konnte) Recht bekamen und die Kostenübernahme von seiten der Krankenkasse erfolgen musste. Die Liposuktion hat sich zwar als effektive Therapie bei Lipödem bewiesen, ist aber noch keine anerkannte und abrechenbare Therapie und darum per se keine Kassenleistung.[5]

Kann ich meine Fettabsaugung in Raten bezahlen?

Einige Kliniken bieten ein eigenes Finanzierungsmodell an, das Patienten bei Wunsch in Anspruch nehmen können. Darüber hinaus gibt es eigenständige und mit Kliniken kooperierende Dienstleister, die sich auf die Finanzierung von Schönheits-OPs spezialisiert haben. So ein Schönheitskredit könnte beispielsweise folgendermaßen aussehen: Bei einer Finanzierungssumme von 3.700 Euro (etwa bei Fettabsaugen an Bauch und Hüfte) und einer Laufzeit von 60 Monaten beträgt die monatliche Rate 66 Euro (bei einem Zinssatz von 4,15 %). Fettabsaugen finanzieren

Welcher Arzt kommt für Fettabsaugen infrage?

Für die Wahl des richtigen Arztes ist unter anderem die Spezialisierung im Bereich der Fettabsaugung sowie der Facharzttitel wichtig. Ärzte und Einrichtungen, die zusätzlich das myBody®-Qualitätssiegel tragen, erfüllen bestimmte Qualitätskriterien und verpflichten sich zur Einhaltung strenger Qualitätsstandards. Diese zertifizierten Ärzte und Einrichtungen sind im myBody®-Klinikfinder gelistet.

Spezialisten für Fettabsaugen ändern
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Welche Methoden gibt es?

Fettabsaugen Zonen

Vor allem die Oberschenkel, die Reiterhosen, das Gesäß und der Bauch werden besonders häufig behandelt. Zudem kann das Fettabsaugen auch sichtbare Ergebnisse bei der Oberarmstraffung und bei der Entfernung des Doppelkinns erzielen. In einer myBody-Umfrage[6] wollten wir wissen, wo die Fettpölsterchen am meisten stören. Und das Ergebnis ist eindeutig: Für 65 Prozent der 794 Teilnehmerinnen sind Fettpölsterchen am Bauch am störendsten. Lediglich jede Vierte empfindet kräftige Oberschenkel als Problem. Das ausführliche Umfrage-Ergebnis lesen Sie hier

Die älteste und gleichzeitig einfachste Form der Fettabsaugung ist die Basic Methode, auch „trockene Methode“ genannt, die heute allerdings als veraltet gilt. Das Fett wird mithilfe einer Vakuumpumpe abgesaugt. Im Gegensatz zu anderen Verfahren wird zum Verdünnen des Fettes keine Flüssigkeit zuvor eingespritzt., so wird das Fett buchstäblich „trocken“ abgesaugt – Verletzungen des Gewebes, stärkerer Blutverlust und unschöne Dellen können die Folge sein.

Weltweit hat sich das Tumeszenzverfahren, auch TLA oder Tumeszenz-Lokalanästhesie genannt, etabliert und ist die am häufigsten angewandte Methode im Bereich der Fettabsaugung. Die sogenannte Tumeszenz-Lösung besteht aus isotonischer Kochsalzlösung, Adrenalin und einem lokalen Narkosemittel. Das Gemisch lockert das Binde- und Fettgewebe auf und ermöglicht so einen schonenden und nahezu schmerzfreien Eingriff. Die entsprechenden Körperzonen schwellen durch den erzeugten Druck an und die Gefäße verengen sich zusätzlich. Die mit der Flüssigkeit vollgesaugten Fettzellen können nach kurzer Einwirkzeit von ca. 30 Minuten aus dem Bindegewebe gelöst und anschließend mit einer Kanüle abgesaugt werden. Das zuvor injizierte Adrenalin sorgt dafür, dass sich die Blutgefäße zusammenziehen und der Blutverlust während der OP sehr gering gehalten wird.[7]

Die Wasserstrahl-assistierte Liposuktion (WAL) zählt zu den innovativsten Techniken der Liposuktion und wird vor allem bei größeren Fettmengen angewendet. Eine dünne Kanüle wird über einen winzigen Zugang unter die Haut eingeführt. Mithilfe eines hauchdünnen, fächerförmigen Wasserstrahls wird das Fettgewebe schonend vom übrigen Gewebe gelöst und anschließend abgesaugt. Im Gegensatz zum Tumeszenz-Verfahren fällt bei der WAL das vorherige Aufweichen der Fettdepots mithilfe einer Tumeszenzlösung weg und somit auch das Aufschwemmen des Gewebes. Dadurch sind die ersten Ergebnisse schon während des Eingriffs sichtbar. Die Wasserstrahl-assistierte Liposuktion wird dabei ebenfalls unter Lokalanästhesie durchgeführt und hat zusätzlich den Vorteil, dass sie auch zur Eigenfettgewinnung im Bereich von Gesicht, Gesäß und Brust geeignet ist.

Tumeszenzverfahren (TLA)

  • Tumeszenz = "diffuse Anschwellung"
  • Einbringen einer speziellen Flüssigkeit
  • Fettzellen quellen auf und Bindegewebe dehnt sich
  • zu entfernende Fettzellen werden mit einer feinen Kanüle abgesaugt

Wasserstrahl-assistierte Liposuktion (WAL)

  • Wasserstrahl wird über eine dünne, fächerförmige Kanüle abgegeben 
  • Wasserdruck löst Fettzellen vom übrigen Gewebe
  • kein Einbringen einer Tumeszenzlösung
  • zur Behandlung von Lipödemen und Eigenfettgewinnung geeignet

Die Supernass-Methode funktioniert ganz ähnlich wie die Tumeszenz-Methode, allerdings wird hier weniger Flüssigkeit und auch eine geringere Dosis an Betäubungsmitteln in das Fettgewebe eingebracht. Die Lösung, die in das Gewebe eingespritzt wird, steht im Verhältnis 1:1 zum abgesaugten Fett. Die Supernass-Methode findet daher in der Regel unter Vollnarkose statt.

Die vibrationsassistierte Fettabsaugung, auch Rütteltechnik genannt, ist eine Weiterentwicklung der Tumeszenz-Technik. Nach dem Einbringen der Tumeszenzlösung und entsprechender Einwirkzeit, werden die Fettzellen nicht mit einer herkömmlichen, sondern mithilfe einer schwingenden und vibrierenden Kanüle aus dem Gewebe geschüttelt und abgesaugt.

Die ultraschallgestützte Fettabsaugung (UAL) basiert im Wesentlichen auf der klassischen Liposuktionsmethode mittels TLA. Hierbei werden Ultraschallsonden in das abzusaugende Areal eingeführt, die zum Platzen und Verflüssigen der Fettzellen führen. Weil das Gewebe stark erhitzt wird, kann bei dieser Methode ein zusätzlicher Straffungseffekt erzielt werden.

Eine Weiterentwicklung der ultraschallassistierten Fettabsaugung ist die laserassistierte Liposuktion (LAL). Statt Ultraschallsonden werden hier Lasersonden in das zu behandelnde Areal eingeführt. Die Abgabe von Laserimpulsen verschiedener Wellenlängen verflüssigt die Fettzellen. Die LAL eignet sich besonders für feste Körperregionen wie dem Rückenareal.

Wer kann sich einer Fettabsaugung unterziehen?

Grundsätzlich kommt jeder gesunde Mensch infrage, der unter hartnäckigen und diätresistenten Fettpolstern leidet. Die Fettabsaugung eignet sich auch bei der Behandlung von Lipödemen (krankhaft veränderte Fettzellen). Menschen, die unter starkem Übergewicht oder gar unter Fettleibigkeit leiden, kommen für eine Fettabsaugung nicht infrage. Hier wird das Einsetzen eines Magenballons empfohlen.

Wie viel Fett kann pro Sitzung abgesaugt werden?

Bei einer ambulanten Behandlung können in der Regel bis zu 3 Liter Fett abgesaugt werden. Wird das Fettabsaugen unter Vollnarkose durchgeführt, können maximal 5 Liter abgesaugt werden.

Was spricht für das Tumeszenzverfahren?

Diese Methode gilt als äußerst schonend und effektiv. Da der Eingriff in Lokalanästhesie durchgeführt wird, kann sich der Patient während des Eingriffs drehen und aufrichten, sodass der behandelnde Arzt das Fettabsaugen aus verschiedenen Perspektiven bzw. an mehreren Stellen vornehmen kann.

Was spricht für die Wasserstrahl-assistierte Liposuktion?

Da bei der WAL auf die sonst übliche Tumeszenzlösung, die zur Aufschwemmung des Gewebes führt, verzichtet wird, sind die Ergebnisse schon während des Eingriffs sichtbar. So können Unregelmäßigkeiten, Dellenbildungen oder Asymmetrien deutlich minimiert werden. Auch die WAL erfordert keine Vollnarkose.

Kommt das Fett nach dem Fettabsaugen wieder zurück?

Einmal entfernte Fettzellen können nicht mehr nachwachsen. Die noch verbliebenen Fettzellen können sich allerdings wieder auffüllen bzw. größer werden. Für einen langfristigen Erfolg ist es wichtig, Gewichtsschwankungen zu vermeiden. Wussten Sie, dass die Anzahl der Fettzellen genetisch festgelegt ist. Wie und warum wir Fett ansetzen, lesen Sie ausführlich im Lifestyle-Magazin mabelle

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Welche Risiken können auftreten?

Fettabsaugen Risiken

Unter Durchführung eines erfahrenen Arztes und mit etablierten Methoden gilt das Fettabsaugen als weitestgehend risikoarm und sicher. Häufig auftretende Begleiterscheinung nach dem Fettabsaugen sind Rötungen, Schwellungen oder Blutergüsse, die vorübergehend sind und nach einigen Tagen wieder abklingen. Schwerwiegende Komplikationen, die allerdings nur selten auftreten, können Fettembolie (Fettanteile gelangen in den Blutkreislauf) oder Fettgewebsnekrose (absterbendes Gewebe) sein.[8] Mehr zu möglichen Komplikationen bei Fettabsaugen lesen Sie hier.

Bleiben dauerhafte Narben zurück?

Während der Fettabsaugung gibt es lediglich kleine, maximal 3-4 mm lange Einstiche, die der erfahrene Chirurg möglichst versteckt, meist in die Hautfalte legt. In der Regel bleiben keine auffälligen Narben zurück.

Ist eine Vollnarkose nötig? Wann kommt eine örtliche Betäubung infrage?

Bei Fettabsaugen werden Kleinere Fettpolster ambulant und in Lokalanästhesie durchgeführt. Werden größere Mengen und mehrere Areale gleichzeitig abgesaugt, kommt eine Vollnarkose zum Einsatz. Dennoch ist die Absaugmenge bei jedem Eingriff begrenzt.

Wie schmerzhaft ist eine Fettabsaugung?

Patienten, die sich einer Fettabsaugung unterzogen haben, beschreiben den Schmerz oft mit einem Muskelkater oder einem Spannungsschmerz. In der Regel dauern die stärksten Schmerzen 5-10 Tage an. Die Schmerzstärke ist auch von der von der Größe der abgesaugten Fläche und der Absaugmenge abhängig.

Was ist wichtig vor und nach dem Fettabsaugen?

Frau bekommt eine Lymphdrainage am Oberschenkel

Zur Vorbereitung auf den bevorstehenden Eingriff sollten Raucher auf übermäßigen Nikotinkonsum verzichten, um die Wundheilung nicht zu stören. Auch Blutgerinnungsmittel wie Aspirin oder andere Schmerzmedikamente sollten einige Tage vor dem Fettabsaugen nicht eingenommen werden.[9] Nach der OP ist es wichtig, viel zu trinken und sich moderat zu bewegen, damit die Tumeszenzlösung (sofern verwendet) ideal ablaufen kann. Ein speziell angepasstes Kompressionsmieder sorgt nach der OP für Stabilität und optimale optische Ergebnisse. Nach ein bis zwei Wochen kann die abgesaugte Stelle regelmäßig leicht massiert werden – von Ihnen zu Hause oder bei einer professionellen Lymphdrainage. So gehen die Schwellungen schneller zurück und Flüssigkeitsansammlungen lösen sich auf. Vorbereitung, Behandlung und Nachsorge

  • Kompressionsmieder / Miederhose für mindestens 4 Wochen
  • Arbeitsfähig nach 1-5 Tagen, je nach Körperstelle und Anzahl der abgesaugten Zonen
  • Optional Lymphdrainagen nach ca. zwei Wochen zur optimalen Verheilung 
  • Leichter Sport nach ca. 4 Wochen
  • Sauna-Besuche frühestens nach 6 Wochen
  • Hautpflege mit feuchtigkeitshaltigen Cremes zur Unterstützung der Rückbildung der Haut (beim Arzt nach Empfehlungen fragen)

Warum ist eine Beratung im Vorfeld so wichtig?

Fettabsaugen Beratung

Das Beratungsgespräch mit dem behandelnden Arzt legt den Grundstein für eine erfolgreiche Behandlung und ein zufriedenstellendes Ergebnis. Im Beratungsgespräch klärt der behandelnde Arzt umfassend und sachkundig über Methoden, Möglichkeiten, Kosten und Risiken einer Fettabsaugung auf. Außerdem werden alle relevanten Informationen zur gesundheitlichen Verfassung, Krankengeschichte und gegebenenfalls zu bestehenden Dispositionen, wie zum Beispiel Allergien, erfragt und erfasst. Zusätzlich dienen gezeigte Vorher-Nachher-Bilder der realistischen Erwartungshaltung des Patienten und geben einen Einblick über die Arbeitsweise des behandelnden Arztes.Worauf es beim Beratungsgespräch ankommt, erklärt Dr. Frank Rösken im Experteninterview.

Fettabsaugen – Alles zur Liposuktion auf myBody.de - Fett absaugen in der Übersicht
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Fettabsaugen in Zahlen

1921 soll der Franzose Charles Dujarrier die ersten Versuche im Bereich der Fettabsaugung unternommen haben.

1977 hatte Yvves-Gerad Illouz erstmals Erfolg mit dem Einbringen großer Flüssigkeitsmengen und dem Absaugen mit Hilfe von stumpfen Kanülen.

1.573.680 Fettabsaugungen wurden 2017 weltweit durchgeführt.

19-25 sollte der BMI (Body-Mass-Index) betragen, damit eine Fettabsaugung optimal greift.

7 % mehr Fettabsaugungen haben 2017 weltweit stattgefunden als noch 2016.

3-8 mm Durchmesser hat eine herkömmliche Kanüle zum Fettabsaugen.

90 % aller plastischen Chirurgen führen Fettabsaugungen durch.

91,6 % der Patienten sind laut einer amerikanischen Studie mit dem Ergebnis nach der Fettabsaugung zufrieden.

Fettabsaugen in "medizinisch"

Adipositas: Hierbei handelt es sich um eine Ernährungs- und Stoffwechselkrankheit mit starkem Übergewicht. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) liegt eine Adipositas ab einem Körpermassindex (BMI) von 30 kg/m² vor.

endermologische Massage: (griech.: „auf der Haut“) ist ein Verfahren zur Förderung der Wundheilung, des Lymphflusses sowie zur Verbesserung der Durchblutung und führt zudem zu einer deutlichen Optimierung des Ergebnisses.

Kompressionsmieder: Kompressionswäsche ist ein wichtiges, postoperatives Hilfsmittel nach einem chirurgischen Eingriff. Kompressionsmieder wirken sich bei konsequenter Verwendung positiv auf das Endergebnis aus.

Liposuktion: Von „lipos“ (griech.: Fett) und suctio (lat.: saugen, absaugen). Liposuktion ist ein medizinischer Begriff, der alle fachärztlichen Behandlungen zur Entfernung von Fettgewebe beschreibt.

Lipödem: Ein Lipödem beschreibt eine krankhafte Fettverteilungsstörung. Dabei handelt es sich um eine erhöhte Anzahl an krankhaft veränderten Fettzellen, die mit Schwellungen und Einlagerung von Flüssigkeit einhergeht.

Lymphdrainage: Ist ein Mittel gegen Ansammlungen von Gefäßflüssigkeit und dient der Entstauungstherapie, wenn sich beispielsweise Lymphflüssigkeit nach einer Operation im Gewebe staut.

Tumeszenz: Von „tumescere“ (lat.: anschwellen). Unter Tumeszenz versteht man das Anschwellen von Geweben bzw. Körperorganen.

Quellennachweis

1. Statistik der DGÄPC (Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie) 2017/2018: www.dgaepc.de/wp-content/uploads/2018/10/DGAEPC-Statistik_2018.pdf  (abgerufen am 4.12.2018)
2. Statistik der ISAPS (International Society of Plastic Surgery) 2017: www.isaps.org/wp-content/uploads/2018/10/ ISAPS_2017_International_Study_Cosmetic_Procedures.pdf (abgerufen am 27.11.2018)
3. myBody Klinikfinder: www.mybody.de/fettabsaugen-suchergebnis.html (abgerufen am 28.11.2018)
4. GeKIS Gesamtkostenindex Schönheitsoperationen 2/2018: www.mybody.de/gekis.html (abgerufen am 28.11.2018)
5. Artikel in mabelle, Ausgabe 3/18: Wenn Fettzellen krankhaft wuchern, S. 58
6. myBody-Umfrage: "Wo stören Fettpölsterchen am meisten?“, März/April 2018: www.mybody.de/umfrage-nichts-nervt-so-sehr-wie-bauchspeck.html (abgerufen am 27.11.2018)
7. Boris Sommer, Gerhard Sattler, C.W. Hanke: Tumeszenz-Lokalanästhesie: Praktische Anwendung. Springer-Verlag, 1999.
8. Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen: www.dgpraec.de/patienten/op-infos/fettabsaugung/ (abgerufen am 28.11.2018)
9. Patientenratgeber zur Fettabsaugung (Liposuktion) der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie: www.dgaepc.de/wp-content/uploads/2015/04/Fettabsaugung.pdf (abgerufen am 28.11.2018)

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